Allgemein

DPF tauschen, reinigen oder manuell freibrennen? /iCarsoft hat die Lösung

In diesem Artikel geht es um das neue Diagnosegerät von iCarsoft und wie es dir hilft, die Probleme mit deinem Partikelfilter zu verringern. Mit dem LR V II hat iCarsoft nun die zweite Generation des erfolgreichsten Jaguar und Landrover Diagnosegeräts herausgebracht. Ich habe mir dieses Gerät vor ein paar Monaten gekauft und möchte nun meine Erfahrugnen mit dir teilen.

Vor der Inbetriebnahme

Zunächst einmal habe ich alle Schutzfolien entfernt und die Bedienungsanleitung durchgelesen. Als ich erfahren habe, dass man über die microSD-Karte Softwareaktualisierungen durchführen kann, habe ich das sofort getan. Dazu geht man einfach auf die Website von icarsoft und öffnet diese Seite. Nun installiert man den Softwaredownloader und installiert ihn. Nachdem man die microSD-Karte über den mitgeliefterten Adapter angeschlossen hat, ist der Vorgang selbsterklärend. Steckt man nun die microSD-Karte wieder in das Diagnosegerät, so installiert es die neuen Updates beim nächsten Anstecken an eine OBDII-Buchse. Alternativ kann das Diagnosegerät auch über USB mit Strom versorgen, um die Installation bequem am Laptop durchführen zu können.

Der optische Eindruck

Das iCarsoft LRII ist optisch schlicht gehalten und verfügt nur über 7 Tasten. Zudem ist es gleich stabil, wie es aussieht. Da die Optik bei einem Diagnosegerät nicht wichtig ist, spare ich mir weitere Beschreibungen und berichte stattdessen lieber über die Bedienerfreundlichkeit.

Schon ein paar Sekunden nach dem Einstecken ist das Gerät startklar und es erscheint dieser Startbildschirm. Hier kann man unter „Settings“ die Sprache und die Maßeinheiten umstellen. Der Punkt „Help“ beinhaltet nützliche Informationen, wenn man sich mit dem Thema Onboard-Diagnose noch nie beschäftigt hat.

Klickt man nun auf Diagnose, so kommt man zur Auswahl des Fahrzeuges:

Klickt man auf „OBDII“, so kann man von jedem Fahrzeug die Abgasrelevanten Informationen auslesen. Für eine spezifische Fehlerauslese in den verschiedensten Steuergeräten muss man jedoch das Fahrzeug auswählen.

Hat man nun das Fahrzeug ausgewählt, so beginnt das Diagnosegerät alle aktiven Steuergeräte abzufragen. In meinem Fall, sind es 24 Stück.

Da es in diesem Artikel um den Dieselpartikelfilter geht, habe ich hier ein paar Werte bezüglich des Filters anzeigen lassen. Als erstes möchte ich die Masse an Partikel erwähnen. Die hier gezeigten 142,56 g Partikel sind durch überwiegend Stadtverkehr entstanden. Da durch den schon recht alten Partikelfilter (fast 196.000 km gelaufen) ca. 40g Asche enthalten sind, gehe ich davon aus, dass ich in 300 km zirka 100g Rußpartikel einfange. Laut den Berechnungen muss ich deshalb alle 650 km eine Regeneration fahren.

Da ich schon mehrmals im Notlaufprogramm unterwegs war, musste ich Werkstätten aufsuchen, die mir den Fehlerspeicher löschten. Jedes mal war ein zu hoher Differenzdruck die Ursache. Nun kann ich den Füllungsgrad des Partikelfilters beobachten und wenn ich sowieso eine weitere Strecke fahren muss, eine Regeneration einleiten.

Dazu wähle ich einfach den Punkt „Dpf Reset“ aus und wähle anschließend den Punkt „Dynamic particular filter regeneration“ aus. Am Bildschirm wird alles erklärt, was zu tun ist. Kurz zusammengefasst: wenn die Kühlmitteltemperatur über 70 Grad Celsius hat, den Vorgang mit „OK“ bestätigen und mindestens eine halbe Stunde über 60 km/h fahren. Wenn der Vorgang beendet ist, erscheint eine Meldung.

Diesen Vorgang habe ich zwei Mal gemacht und konnte nun schon mehrere tausend Kilometer ohne Fehlermeldung fahren. Da nun keine willkürlichen Regenerationen in der Stadt angestoßen werden, ist mein Durchschnittsverbrauch um über einen Liter auf 100 Kilometer zurückgegangen.

 

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.